Aber auch wenn wir dies außen vorlassen und nur die Strafen an sich betrachten: Vergehen - Sanktion,
so einfach ist das. Ist es das wirklich?
Nehmen wir einen Handelsvertreter im Außendienst, Mitte vierzig, Ehemann, zwei Kinder, kleines
Häuschen, welches zur Hälfte noch der Bausparkasse und der Bank gehört. Er ist nach getaner Arbeit
glücklich endlich nach Hause zu kommen, rollt auf der oben beschriebenen Autobahnbaustelle mit 131
durch und ... es blitzt.
Die Sanktionen nach dem Bußgeldkatalog:
Geldbuße: € 600,-- (zuzüglich ca. € 30,-- Verwaltungsgebühren)
Punkte: 2
Fahrverbot: 3 Monate
Auch wenn wir unterstellen, dass der Führerschein durch die Punkte nicht in Gefahr ist, weil
im Flensburger Verkehrszentralregister bei unserem Familienvater nicht so viel eingetragen ist,
so muss er doch 3 Monate den Wagen stehen lassen.
Ein Außendienstler drei Monate ohne Auto???
Raten Sie einmal wer seinen Job verliert! Was für ein Desaster. Kein Job bedeutet nämlich auch
kein Einkommen, zumal das Arbeitsamt auch noch etwas von "selbst verschuldet" schwafeln und das
Arbeitslosengeld kürzen oder vollständig verweigern wird. Findet unser Handelsvertreter nicht
ganz schnell eine neue Beschäftigung, wird ihm zudem die Bank auf die Füße treten. Wo das Geld
für die Hypothek herkommt ist denen nämlich völlig egal.
Das glauben Sie alles nicht? Na, denn schlagen Sie doch mal die Zeitung auf und lesen das Kapitel
"Immobilien - Zwangsversteigerungen".
Zurück zu unserem Fall:
Wenn mich dieser Familienvater beauftragt, erhält er weder Punkte,
noch Fahrverbot, verliert weder seine Anstellung, noch rutscht er in ein finanzielles Desaster.
Dafür muss er aber deutlich tiefer in die Tasche greifen. Neben den staatlichen Forderungen (hier, in
diesem Beispiel € 630,--) muss er mich und ich wiederum meinen Fahrer bezahlen (zusammen hier:
€ 1.500,--). Das ergibt eine Gesamtsumme von € 2.130,--.
Ist das nicht genug der Strafe für ein einmaliges Versehen, bei dem absolut niemand zu Schaden
gekommen ist?
Ich meine schon. Deswegen biete ich meinen Dienst, den Punktehandel Flensburg an.
Natürlich bin ich kein Edelritter, dass behaupte ich auch gar nicht. Für mich ist dieser Punktehandel
auch ein Geschäft, mein Broterwerb. Unmoralisch? Vielleicht. Jedoch legal und in solchen Fällen
absolut angemessen.
Ich stehe Ihnen gerne mit Rat und Tat in allen Bereichen meiner Dienstleistungen zur Verfügung.
Sollten Sie Fragen haben, so scheuen Sie sich nicht mir eine Mail zu senden. Ich bin gerne für
Sie da, von mir erhalten Sie keine vorformulierte Textbausteine, die an Ihrem Anliegen vorbeireden.
Ihr
René Meier